Mit einer umfangreichen Jahreshauptversammlung sind die Scheibenschützen Neuss-Furth 1932 in das neue Vereinsjahr gestartet. Neben den Berichten aus dem vergangenen Schützenjahr standen insbesondere die Ergebnisse der Mitgliederumfrage „Quo Vadis 32er?“, verschiedene Satzungs- und Organisationsthemen sowie die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung.
Dabei konnten die 32er in vielen Bereichen auf einer starken Ausgangslage aufbauen. Die zu Pfingsten durchgeführte Mitgliederumfrage zeigte eine hohe Verbundenheit mit dem Verein und viel Zustimmung zum eingeschlagenen Weg. Besonders Gemeinschaft, Freundeskreis, Zusammenhalt und Tradition spielen für die Mitglieder eine wichtige Rolle. Auch Organisation, Veranstaltungsqualität und insbesondere die Kommunikation im Verein wurden deutlich positiv bewertet.
Entsprechend lautet die Richtung für die kommenden Jahre nicht Neustart, sondern Weiterentwicklung. Bis zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2031 sollen die Stärken des Vereins weiter ausgebaut und gleichzeitig dort neue Wege ausprobiert werden, wo sich Anforderungen und Lebensrealitäten verändern. Die Umfrage lieferte dafür zahlreiche konkrete Hinweise – von frühzeitiger Terminplanung und einem überschaubaren Veranstaltungskalender bis zur weiteren Verbindung von Tradition und Moderne.
Neuer Vorstand geht an den Start
Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Versammlung standen die turnusmäßigen Neuwahlen. Mit der neuen Mannschaft sind die Scheibenschützen für die kommenden Jahre breit aufgestellt.
Marius Klann verantwortet weiterhin den Vorsitz der Gesellschaft, in diesem Jahr steht ihm als 2. Vorsitzender neu Wolfgang Theisen zur Seite. Patrick Arnold führt die 32er weiterhin als Major.
Die Kasse verantworten künftig Christian Kinna und Thomas Kulasinski, während Daniel Leuffen und Marco Spix das Schriftführer-Team bilden. Hendrik Hennen und Malte Büssing übernehmen das Schießwesen. Hinzu kommen Alfred Arnold und Dieter Jansen im Archiv, Björn Baaken als Verschönerungsminister sowie Tobias Kinna und Michael Kinna als Beisitzer.
Auch die Jungschützen gehen mit einer neuen bzw. bestätigten Führungsmannschaft in das Vereinsjahr: Felix Schildknecht übernimmt als Oberleutnant Verantwortung, Jan Zegers als Leutnant und Jay Reder als Spieß. Als Jungschützenbetreuer stehen ihnen Leon Jenzen und Tim Hagen zur Seite.
Damit verbindet der neue Vorstand Kontinuität mit einigen personellen Veränderungen und verteilt die anstehenden Aufgaben auf eine breite Mannschaft. Die formale Vorstandsstruktur umfasst neben Vorsitz und Major unter anderem Schriftführung, Kassierer, Schießmeister, Zeugwart, Chronist, Verschönerungsminister und zwei Beisitzer.
Dass ein Verein dabei nicht allein aus seinem Vorstand besteht, war einer der Gedanken des Schlusswortes vor den Wahlen. Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre soll deshalb gemeinsam fortgesetzt werden: mit einem Vorstand, der organisiert und Impulse setzt – und mit Mitgliedern, die sich dort einbringen, wo es für sie möglich ist.
Auch organisatorisch viel auf den Weg gebracht
Neben den Wahlen arbeitete die Versammlung eine umfangreiche Tagesordnung ab. Nach den Jahresberichten von Schriftführung, Kassierern, Kassenprüfern, Hauptfeldwebel und Schießmeistern beschäftigten sich die Mitglieder unter anderem mit Beitragsregelungen sowie Änderungen an Satzung und Geschäftsordnung.
Auch der Kalender für das neue Vereinsjahr steht bereits weitgehend. Lange warten müssen die 32er auf den nächsten Höhepunkt nicht: Schon am 26. September findet das Königsvogelschießen statt. Danach folgen unter anderem Bruderschaftstag, Regimentsschießen und Weihnachtsfeier, bevor 2027 mit St. Sebastianus, den Krönungsveranstaltungen, dem Oberstehrenabend und dem Pfingstfest die großen Highlights des Vereinskalenders anstehen.
Und auch das Jubiläum 2031 rückt langsam in den Blick. Die Mitgliederumfrage zeigt dabei durchaus Lust, das 100-jährige Bestehen nicht nur intern zu feiern: Eine große Mehrheit kann sich eine Feier gemeinsam mit externen Gästen vorstellen. Die konkrete Ausgestaltung bleibt bewusst noch offen.
Nach einer langen Tagesordnung bleibt damit vor allem ein positives Fazit: Die 32er starten mit einer starken Basis, einer neu aufgestellten Vorstandsmannschaft, einem gut gefüllten Vereinsjahr und reichlich Ideen für die kommenden Jahre in die neue Saison.
Die Richtung stimmt – jetzt kann das neue Schützenjahr kommen.
